Wir trauern als Kirchengemeinde und Gemeinschaft inmitten der Stadt Dachau, viele als Weggefährten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten und viele auch als Freunde und alle mit herzlicher Anteilnahme der Familie gegenüber um
Prof. Dr. Dr. em. Günter Heinritz
Im Alter von 85 Jahren starb er am 16. Januar.
In einem Trauergottesdienst am 23. Januar in der Friedenskirche nahm zusammen mit der Familie eine große Trauergemeinde Abschied. Viele Personen aus der Kirchengemeinde und der Stadt Dachau und auch von weither angereiste Freunde und Wegbegleiter beteten und sangen, u.a. das Lieblingkirchenlied von Herrn Heinritz: Jerusalem, du hochgebaute Stadt (EG 150).
Pfarrerin Ursula Wich verband das Lied mit der Botschaft der aktuellen Jahreslosung (Offenbarung 21,5), die das himmlische Jerusalem im Blick hat und eine himmlische Zukunft in der Ewigkeit Gottes verheißt, in der Gott spricht:
Siehe, ich mache alles neu.
Dazu begleitet ein Vers aus dem Propheten Jeremia (Jer 29,7) das Erinnern und alle Dankbarkeit und bleibende Verbundenheit zu Günter Heinritz, der sich auch für die Gemeinschaft der Friedenskirche Dachau außerordentlich einsetzte: Mit Freude und Scharfsinn, mit Erfolg und Segen. Die Orgel, das Kinder- und Jugendhaus, die Stiftung für eine lebendige Zukunft der Friedenskirche - diese und andere Meilensteine verdanken sich auch seines Wirkens.
Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn, denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's auch euch wohl.
Wie schon am 23. Januar vertraute die Familie und die versammelte Trauergemeinde Günter Heinritz Gottes Segen an.
Am 9. Februar wird noch einmal seiner gedacht und um Gottes Segen für ihn gebeten werden. Um 15 Uhr findet in der Kapelle des Waldfriedhofs eine Trauerandacht statt und anschließend die Urnenbeisetzung.
Wie Anteilnahme und Gebete Familie Heinritz in diesen Tagen treu begleiten, so sind auch am 9. Februar alle willkommen, die den Weg auf dem Friedhof mitgehen möchten und können.
