Beten für Frieden

Friedenstaube Ukraine
Bildrechte EKD/Jan Philipp Fiedler

Vier Jahre Krieg. Vier Jahre Tod, Gewalt, Angst und Erschöpfung. Vier Jahre Mut zum Leben, Hoffnung auf Frieden, Kraft zur Verteidigung gegen das Böse. Der russische Angriff auf die Ukraine dauert an – und mit ihm das Leid der Menschen, deren ganze Welt seit dem 24. Februar 2022 unwiderruflich zerstört ist.

„Schweig nicht zu meinen Tränen!“ 

Der Ruf aus Psalm 39 drückt Wut und Hoffnung aus im Angesicht der Gewalt. Wer so betet, fordert ein, angehört zu werden. Und hofft auf Beistand. Wer Fürbitte hält, übernimmt Verantwortung: hinzuhören statt abzustumpfen, zu helfen in der Hoffnung auf einen gerechten Frieden.

Die Friedenskirche ist täglich von 10-17 Uhr geöffnet und lädt zum Gebet ein. Ab dem 24.2. werden nach und nach neben Musik auch Worte der EKD-Texte zum Gebet für Frieden zu hören sein. So kann bei Musik, beim Hören von Texten oder auch in Stille-Pausen gebetet werden. Und eine Kerze entzünden, so das gut tut. Die Kraft des Gebets möge sich entfalten: inmitten derer, für die wir beten, wie in uns selbst.

Welt in Undordnung - Gerechter Friede im Blick

Die Friedens-Denkschrift der EKD kann helfen, sich mit dem schwierigen Thema auseinanderzusetzen und die eigene Haltung ethisch und moralisch zu suchen. Im besten Fall hilft sie eine solche Haltung zu erringen. Ein Ringen ist die Schrift in jedem Fall: Frieden und Gewaltlosigkeit und Verantwortung ... Es ist nicht leicht, hier eine Balance zu finden. Doch die Suche und das Ringen sind der Weg hin zu einer solchen Balance.

Die Friedens-Denkschrift der EKD