Rückblick: Christi Himmelfahrt 2017

„Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht: Christus, meine Zuversicht! Auf dich vertrau‘ ich und fürcht‘ mich nicht!“

Der Gottesdienst am Fest Christi Himmelfahrt wurde 2017 – wie in den meisten Jahren zuvor – wieder am "Rodelberg" beim Stadtweiher an der Schinderkreppe gefeiert. Pfarrer Körner gestaltete den Ablauf gemeinsam mit dem Posaunenchor „Kontrabrass“. Ihm zur Seite standen als Mitwirkende Religionspädagogen und in Arbeitskreisen Engagierte, und er erhielt geistliche Unterstützung durch die Predigerin von der Gnadenkirche.

Wie ein roter Faden zog sich der Begriff „Träume“ durch den Vormittag. Als Träumer wurde beispielhaft der „Vater der Philosophie und Astronomie“ Thales von Milet (um 500 v.Chr.) dargestellt. Er strengte sich an, die Dinge am Himmel zu erkennen, vor dem aber, was ihm vor Augen und vor den Füßen lag, verschloss er die Augen: er fiel in einen Brunnen. Auch der frühchristliche Prophet Johannes, der mit seiner „Offenbarung“ die Trost- und Hoffnungsschrift für die im Römischen Reich unterdrückten Christen verfasst hatte, war wohl so ein Träumer. Aus unserer Zeit wurden die Träume von Martin Luther King (‘We hold these truths to be self-evident: that all men are created equal.’) und die Anliegen des Arbeitskreises Asyl dargelegt.

 

Am Ende durften die Gottesdienstteilnehmer ihre eigenen Träume formulieren und auf Zettel schreiben, welche anschließend verlesen wurden. Träume sind uns von Gott geschenkt. Aber Träume, die die Welt verändern sollen, müssen geerdet sein. Wir teilen miteinander alle Hoffnungen und alle Ängste. Und als einhelliger Traum bleibt der Wunsch, dass alle Menschen einander mit Achtung begegnen mögen.

„Wo Menschen sich verbünden, den Hass überwinden und neu beginnen, ganz neu: da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns.“